top of page
WOWNICE LOGO -SLOGAN WHITE .png.png

Gäste fehlen.

Und trotzdem wird immer mehr gemacht.

Viele Betriebe spüren es jeden Tag:
Weniger Frequenz. Leere Plätze. Kürzere Verweildauer.

​

Und die Reaktion ist fast immer die gleiche:
Mehr Social Media. Mehr Kampagnen. Mehr Aktionen. Mehr Ideen.

​

Doch die Realität hat sich verändert.

​

Ihr größter Konkurrent ist nicht mehr nur das Lokal nebenan.

​

Es ist der Abend zuhause.
Netflix. Lieferdienste. Weniger Alkohol.
Und ein Gast, der bewusster entscheidet als je zuvor.

​

Gäste gehen nicht weniger aus.
Sie wählen nur selektiver, wohin sie gehen.

​

Und wenn Ihr Betrieb keinen klaren Grund liefert,
genau zu Ihnen zu kommen,
entscheidet sich der Gast für eine Alternative.

Food Snapshot

Emotional Marketing in der Gastronomie beginnt mit dem tatsächlichen Gästeerlebnis

Autorenbild: Michael Brauneis
Michael Brauneis
5. März
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Sept.

Was Emotional Marketing in der Gastronomie bedeutet

Emotional Marketing bezeichnet nicht einfach gefühlvolle Bilder oder Storytelling. In der Gastronomie beginnt es mit der Entscheidung, welche Bedeutung ein Besuch für den Gast haben soll. Kommunikation kündigt diese Bedeutung an. Raum, Produkt und Service müssen sie anschließend glaubwürdig bestätigen. Fehlt diese Verbindung, erzeugt das Marketing Erwartungen, die der Betrieb nicht zuverlässig einlösen kann.

Barkeeper bereitet Cocktail an eleganter Restaurantbar zu – Atmosphäre und Gästeerlebnis in der Gastronomie.

Warum mehr Sichtbarkeit das Grundproblem nicht löst

Anzeigen, Reels und Kooperationen können Aufmerksamkeit und Besuche auslösen. Sie schaffen aber nicht automatisch Wiederkehr. Wenn der Gast ein ruhiges Abendessen erwartet und einen lauten, eng getakteten Service erlebt, wird gerade gute Kommunikation zum Problem. Sie macht den Widerspruch sichtbarer. Vor zusätzlicher Reichweite sollte deshalb geklärt werden, welchen Besuch der Betrieb tatsächlich anbietet.

Emotion wird wirtschaftlich erst über Verhalten relevant

Eine angenehme Stimmung ist noch kein wirtschaftliches Ergebnis. Relevant wird sie, wenn sie plausibel zu Verhalten beiträgt: Gäste bleiben länger, kommen für denselben Anlass wieder, empfehlen den Betrieb konkreter oder akzeptieren den Preis, weil sie den Wert verstehen. Ob das geschieht, muss beobachtet und gemessen werden. Es sollte nicht allein aus einer gelungenen Atmosphäre abgeleitet werden.

Drei Ebenen für die Prüfung

Erstens: Welche Erwartung erzeugt die Kommunikation? Zweitens: Welche Details bestätigen diese Erwartung im Besuch? Drittens: Welches Verhalten soll dadurch wahrscheinlicher werden? Ein Restaurant, das für unkomplizierte lange Abende mit Freunden gewählt werden will, braucht beispielsweise nicht nur warme Bilder. Tischlogik, Lautstärke, Teilen der Gerichte und Servicegeschwindigkeit müssen diesen Abend ermöglichen.

Kurz beantwortet

Ist Emotional Marketing eine Kampagne? Nein. Die Kampagne ist nur eine sichtbare Ebene. Die Wirkung entsteht aus der Passung von Versprechen und Erlebnis. Lässt sich die Wirkung messen? Ja, aber über geeignete Verhaltensdaten wie Wiederkehr, Aufenthaltsdauer, Empfehlungen oder Preisakzeptanz, nicht über Gefühl allein.

Weiterlesen

Das WowNice Perspective Paper ordnet ausführlicher ein, wie emotionale Bedeutung, Gästeverhalten und wirtschaftliche Wirkung miteinander verbunden sind.

bottom of page